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Förderung

Förderung

 

 

Förderung von barrierefreiem Bauen

 

Um den behindertengerechten Um- und Neubau von Wohnungen voranzutreiben und die Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention zu erfüllen, wurden in Deutschland verschiedene Förderprogramme ins Leben gerufen. Wenn der Pflegefall eintritt, haben Betroffene die Möglichkeit, bei einer ganzen Reihe an Institutionen finanzielle Zuschüsse beziehungsweise Darlehen zu beantragen. Grundsätzlich kommen folgende Möglichkeiten in Betracht, die je nach Ursache der Pflegebedürftigkeit in Anspruch genommen werden können:

  • Pflegekasse & Krankenkasse: Die Pflegekasse fördert den Umbau des Wohnraums mit Zuschüssen von bis zu 4.000 € pro Person. Typische Maßnahmen sind in diesem Zusammenhang beispielsweise der Einbau einer Rampe an der Treppe vor der Haustür oder die Installation einer Schwellenrampe am Balkon.
  • Unfallkasse: Die Unfallkasse gewährt Zuschüsse für die barrierefreie Gestaltung des Wohnraums, wenn die Pflegebedürftigkeit durch einen Unfall entstanden ist. Bei einem Arbeitsunfall kann auch die Berufsgenossenschaft um Hilfe gebeten werden.
  • KfW-Förderbank: Die Förderbank der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bewilligt Investitionszuschüsse von bis zu 5.000 € pro Wohneinheit für Maßnahmen wie die Installation einer Rollstuhlrampe. Darüber hinaus vergibt die Bank im Rahmen von Programmen wie dem Kredit „Altersgerecht Umbauen“ zinsgünstige Darlehen bis 50.000 €.
  • Darüber hinaus können Versorgungsämter, verschiedene Stiftungen und Förderprogramme der Bundesländer angesprochen werden, um einen Zuschuss oder ein zinsgünstiges Darlehen zu erhalten.